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Benedikt Wist ist erster Vorsitzender des Vorstands im Zeltlagen Salbengehren (Februar 2021)

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Benedikt Wist hat im Herbst 2019 gemeinsam mit Jonas Blaschke den Vorstandsposten von Joachim Kristen übernommen. Seit 1978 war Kristen ein fester Bestandsteil des Zeltlagerteams, nun hatte er einen Nachfolger gesucht. Ein engagiertes junges Duo tritt nun in seine Fußstapfen.

29 Jahre jung ist der gelernte Schreiner Benni Wist und voller Elan. Das Zeltlager Salbengehren kennt er schon fast sein ganzes Leben lang – als Junge nahm er regelmäßig teil, später als Jugendlicher gehörte er zum Betreuerteam. „In insgesamt 23 Jahren war ich nur in drei Jahren nicht dabei“, erinnert sich Wist. Wie er dazu gekommen ist, den Vorstandsposten zu übernehmen? Vorgänger Joachim Kristen hatte einen Nachfolger gesucht, und zusammen mit Jonas Blaschke hatte er sich entschieden, das Amt zu übernehmen. Dabei sind die Aufgabenbereiche der beiden aufgeteilt. Blaschke ist zuständig für das Schriftliche und Büroangelegenheiten, Benni Wist hat – gewissermaßen – den praktischen Part übernommen und kümmert sich um alles direkt vor Ort. Was auch sehr gut zu dem tatkräftigen Praktiker passt.

Sport war für ihn bis vor wenigen Jahren ebenfalls ein fester Bestandteil, zwanzig Jahre lang war er in der TSG Backnang als Turner aktiv. Sein Lieblingsgerät? „Der Sprung.“ Wobei: „Alles war super – außer dem Reck.“ 2015 musste er bedauerlicherweise verletzungsbedingt aufhören. Bis vor zwei Jahren unterstützte er den Verein noch als Trainer, bis das aus beruflichen Gründen nicht mehr möglich war.

Denn gerade ist Wist dabei, seine eigene Schreinerei aufzubauen. Nach mehreren Jahren in verschiedenen Firmen, in denen er auch Erfahrungen mit Großprojekten und im Ausland sammeln konnte, hatte er für sich festgestellt: „Das ist nichts für mich.“ Ein Freund brachte ihn darauf, doch sein eigenes Ding zu machen. Gerade dieses Jahr ist für ihn daher ein besonderes Jahr. Nicht nur die eigene Firma fordert ihn, er hat sich erst vor kurzem noch ein Haus gekauft. Seit Februar gehört ein Hund zur Familie. Und der Höhepunkt des Jahres – die anstehende Hochzeit.

Zeit für Hobbys bleibt da eigentlich nicht mehr. „Das macht man nebenher alles“, erklärt er.

 

  • Zeltlager Salbengehren 
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  • Der Jahresbericht 2018 des Zeltlagers liegt vor - Joachim Kristen als 1. Vorsitzender berichtet - mehr unter:

 

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Viel Prominenz war bei der Eröffnung des Sanitärgebäudes beim Zeltlager Salbengehren

(Sport)  Als „Mammutprojekt Sanitäranlage“, bezeichnete Althüttes Bürgermeister Reinhold Sczuka, das Projekt Zeltlager. Seit 2009 war es in Planung. Nun steht es an der Stelle des alten Gebäudes. Besonders freute Sczuka, dass das Zeltlager parteiübergreifend unterstützt wird, „denn am Ende kommt es Kindern und Jugendlichen zugute. Sein besonderer Dank galt daher den Sponsoren und den vielen helfenden Händen, die den Neubau möglich gemacht hatten. Landrat Dr. Richard Sigel berichtete: „Ich selbst war als Jugendlicher in Zeltlagern und weiß, dass eine solche Erfahrung ein wichtiger Baustein in der Entwicklung Jugendlicher ist“. Für große Erheiterung sorgte Sigel, als er von der Lektüre des Romans „Nachtruhe“ von Simone Dorra schmunzelnd erzählte: „Sie muss mal hier gewesen sein, denn der Mord passiert auf einem Zeltplatz und alle anderen Schauplätze liegen in der Gegend.“ Zum Schluss wünschte er dem Zeltlager weiterhin viel Erfolg und  „dass es ohne Morde weitergehe.“ Ebenfalls an ihre Jugend erinnerte sich Kaisersbachs Bürgermeisterin Katja Müller. „Ich war selbst nie hier im Zeltlager, aber dafür habe ich drei wunderschöne Sommer in Heiligenhafen an der Ostsee verbracht“. Damit sprach Müller eine Kooperation an, die über viele Jahre bestand. Mitte der Fünfziger weilten im Zeltlager im Welzheimer Wald Kinder vom Sportverband Berlin, der damals die Zeltlager an der Ostsee ausrichtete. An denen nahm Müller teil. Zur Einweihung des neuen Sanitärgebäudes waren einige alte Betreuer aus Berlin anwesend. Eine besondere Ehrung wurde Joachim Kristen (1. Vorsitzender des Zeltlagers) und Eugen Holzwarth überreicht. Joachim Kristen, der seit 1978 und Eugen Holzwarth, seit 1973 im Zeltlager dabei sind, erhielten von Erich Hägele die Auszeichnung Sportkreis-Diamant für „unendliche Verdienste um das Zeltlager.“ Kristen und Holzwarth waren es, die in den 1990 er Jahren zusammen mit Giselher Gruber, Martin Crämer sowie Friedrich Seibold der Planierraupe entgegenstellten, als das endgültige Aus drohte.

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